DGuSV startet neue Qualifizierungsoffensive: Keine Chance für Betrug im Bewerbungsverfahren!

Pressemitteilungen   •   Aug 02, 2021 20:35 CEST

Der Deutsche Gutachter und Sachverständigen Verband e.V. ist einer der größten Berufsfachverbände im deutschsprachigen Raum. Sich auf eine der begehrten Mitgliedschaften zu bewerben, bedeutet, sich strengsten Prüfungsregularien zu unterziehen. Um diesen anspruchsvollen Bewerbungsprozess sicher vor Fälschung und Manipulation zu schützen, will der Fachverband aktuell kompromissloser denn je agieren: mit einer neuen Qualifizierungsoffensive für maximale Reputation.

Das unverkennbare Siegel des Deutschen Gutachter und Sachverständigen e.V – kurz DGuSV – bestätigt: Wer als Mitglied das Siegel für Werbung, Briefpapier und Online-Präsenz nutzen darf, wurde umfangreich vom DGuSV Fachgremium geprüft. Entsprechend suggeriert das Siegel zertifizierte Qualität. Gerichte, Behörden, Wirtschaft und Verbraucher sollen so schneller Seriosität, Expertise und Sachkunde der jeweiligen sachverständigen Person erkennen können.

Die Mitgliedschaft wie auch das Siegel des DGuSV genießen hohes Ansehen – unter anderem, weil die Berufsbezeichnungen „Sachverständiger“ und „Gutachter“ gesetzlich nicht geschützt sind. Jede Person, die sich als solche berufen fühlt, kann direkt loslegen. Ganz gleich, ob kompetent oder nicht. Zertifizierungen sind also ausschlaggebende Indizien für vertrauensvolle Dienstleister*innen.

Doch wie sieht es mit der Erschleichung einer DGuSV Mitgliedschaft aus? Was, wenn sich „Schwarze Schafe“ unter die Bewerber schleichen und Unterlagen und Nachweise, die zur Prüfung nötig sind, gefälscht werden? Der DGuSV zieht Konsequenzen und kontert mit einer neuen Qualifizierungsoffensive.

Die Qualifizierungsoffensive erweitert die strengen Prüfungsregularien einmal mehr und sieht nun auch die Prüfung von persönlicher Eignung, aktuellem polizeilichen Führungszeugnis, der Gewähr für Unparteilichkeit und Unabhängigkeit, einer Referenzliste von mindestens fünf Personen, die die Eignung und Sachkunde des Bewerbers bestätigen sowie von mindestens drei selbstständig erstatteten gerichtsverwertbaren Gutachten auf dem beantragten Sachgebiet vor.

„Wir haben schon immer Wert auf höchste Standards bei der Prüfung von Bewerbungseingängen gelegt. Das ist mitunter ein wichtiger Grund für unser gutes, allgemeines Ansehen. Natürlich möchten wir, dass das auch so bleibt und wir weiterhin vertrauensvoller Ansprechpartner für Mitglieder wie auch für Dritte sind. Umso wichtiger waren uns Maßnahmen, die die Erschleichung einer Mitgliedschaft von vornherein ausschließen. Mit unserer Qualifizierungsoffensive ist es uns gelungen, hier ein wirkungsvolles Zeichen für potenzielle schwarze Schafe zu setzen.“, erklärt Markus Sedlmeier, Mitglied des Vorstand und Pressesprecher des DGuSV.

Der Deutsche Gutachter und Sachverständigen Verband ist einer der wichtigsten Akteure und Lobby-Arbeiter für die Branche. Als vom Bundespräsidenten eingetragener Verband in die öffentliche Liste der registrierten Verbände im Bundestag ist es dem Vorstand ein höchstes Anliegen, auch weiterhin erstklassige Reputation für Verein und Mitglieder sicherzustellen. Die Qualifikationsoffensive macht das mit Nachdruck deutlich: Sie schließt Betrug und Manipulation von vornherein aus und öffnet die Türen für vielversprechende Perspektiven für die gesamte Branche.

Der DGuSV ist ein eingetragener Berufsverband und als Verband für Gutachter und Sachverständiger einer der größten in ganz Deutschland. Unsere Mitglieder sind geprüfte und zertifizierte Gutachter und Sachverständige. Wir verstehen uns als Interessensvertreter und bieten Mitgliedern viele innovative Möglichkeiten, sich den Berufsalltag nicht nur einfacher zu gestalten, sondern auch erfolgreicher zu werden.

DGuSV startet neue Qualifizierungsoffensive: Keine Chance für Betrug im Bewerbungsverfahren!

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proXPERTS, das deutsche Gutachter- und Sachverständigenmagazin

News   •   Jul 27, 2021 08:52 CEST

DFH Gruppe sucht Gutachter für Baugrunduntersuchungen

News   •   Jul 09, 2021 15:00 CEST

Unfall mit dem Wohnmobil: Das muss beachtet werden

News   •   Jul 05, 2021 11:02 CEST

Sommerzeit ist auch Wohnmobilzeit. Und vor allem in Deutschland sind jedes Jahr zahlreiche Wohnmobile auf den Straßen unterwegs. Das führt unter anderem zu einem erhöhten Unfallaufkommen, in dem Wohnmobile verwickelt sind.

Laut dem ADAC besteht bei einem Wohnmobil, aufgrund der speziellen Konstruktion des Fahrzeuges, ein erhöhtes Verletzungsrisiko im Falle eines Unfalles. Vor allem die Knautschzone ist bei diesen Fahrzeugen bei einem Aufprall überfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass nach einem Crash das Wohnmobil noch sehr stark schwankt und sich nach vorne schiebt. Diese Faktoren begünstigen, dass sich vor allem die Insassen im hinteren Bereich des Fahrzeuges schwer verletzen können. Dies wird durch möglicherweise herumfliegende und nicht entsprechend gesicherte Gegenstände noch einmal verstärkt. Deshalb sollte vor der Fahrt stets sichergestellt werden, dass alle Gegenstände im Fahrzeuginneren gut verstaut und gesichert sind. Im Falle eines Unfalls kann so das zusätzliche Risiko minimiert werden.

Weiterhin sollte berücksichtigt werden, dass ein Wohnmobil sich auch in der Fahrweise von einem herkömmlichen Pkw unterscheidet. Vor allem bei Überholmanövern ist die zusätzliche Last des Fahrzeuges einzukalkulieren, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

Und wenn es doch knallt?

Grundsätzlich gilt es auch nach einem Unfall mit einem Wohnmobil erst einmal die Ruhe zu bewahren. Sofern keine Personen zu Schaden gekommen sind, sollte unmittelbar nach dem Geschehen ein Gutachter oder Sachverständiger beauftragt werden. Vor allem als Unfallgeschädigter ist die Wahl des richtigen Kfz-Sachverständigen von entscheidender Bedeutung, um die entstandenen Schäden bei der Gegenseite geltend zu machen. Es empfiehlt sich einen Kfz-Sachverständigen zu wählen, der sich auf Wohnmobile und Co. spezialisiert hat. Das hat gleich mehrere Vorteile.

Das Wohnmobil hat mit einem Pkw oder Lkw nur wenig gemeinsam. Lediglich das Fahrgestell besteht aus einem Nutzfahrzeug. Zusätzlich sind die Aufbauten des Fahrzeuges in der Regel in Kleinserien oder als Einzelbauten aus Leichtbaumaterialien gefertigt. Häufig werden in diesem Fall Materialien wie Holz, Kunststoff oder Alu verwendet. Entsprechend dieser Materialien werden auch verschiedene Klebetechniken genutzt, die wiederum nur von Fachkräften für Klebetechnik ausgeführt werden dürfen. Der spezialisierte Sachverständige weiß zudem, dass bei einem Wohnmobil auch Vorschriften zum Lüften, Heizen und Isolieren berücksichtigt werden müssen. Und so ist dem Sachverständigen bewusst, dass Schäden an einem Wohnmobil nicht mit Schäden an einem Pkw verglichen werden können.

Ein leichter Anfahrschaden an einem Pkw könnte durch das fachmännische Ausdellen und Lackieren wieder behoben werden. Bei einem Wohnmobil können die Schäden jedoch meist nicht ausgedellt werden. Vielmehr müssten die beschädigten Bereiche des Fahrzeuges komplett ausgetauscht und neu eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund sollte bei einem Unfall mit einem Wohnmobil immer ein entsprechender Experte zurate gezogen werden.

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Vorsicht bei Online-Immobilienbewertung

News   •   Mai 19, 2021 09:05 CEST

Der Verkehrswert Ihrer Immobilie spiegelt den Verkaufspreis wieder, den Sie voraussichtlich am Markt erzielen können. Im Internet werden Ihnen viele Verkehrswert-Rechner angeboten, die eine schnelle und einfache Wertermittlung versprechen. Aber ein Online-Rechner ist jedoch nicht zu vergleichen mit einer persönlichen Beratung durch einen Gutachter und Sachverständigen, der Ihre Immobilie genauestens bewerten kann. Denn damit sich eine Immobilie gut verkauft, gehören noch weitere Faktoren dazu:

Die wichtigsten Bewertungsfaktoren für Immobiliengutachten

Wersteigernde Faktoren

  • Modernisierungen wie ein neues Heizsystem, neue Fenster oder Barrierefreiheit.
  • Gute Lage, beispielsweise in einem beliebten Stadtteil, gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden oder in der Nähe von Schulen, Kitas und Arztpraxen.
  • Hoher Energiekennwert durch gute Dämmung.
  • Ausstattungen wie Garten, Garage, großes Grundstück sowie Besonderheiten z. B. eingebaute Sauna, Swimmingpool oder Dachterrasse.

Wertmindernde Faktoren

  • Schlechte, dezentrale Lage, beispielsweise in der Nähe eines Flughafens oder einer Schnellstraße.
  • Unbeliebte Ortschaft wie eine ländliche Gegend mit wenigen jungen Menschen.
  • Altes Baujahr, falls Sie Ihr Haus nicht regelmäßig saniert haben.
  • Grundstückslasten, die im Grundbuch eingetragen sind.
  • Eine vertrauensvolle Immobilienbewertung kann von einem Immobiliengutachter oder von einem Immobilienmakler durchgeführt werden. Bedenken Sie: Ein Immobiliengutachten ist immer kostenpflichtig!

Eine vertrauensvolle Immobilienbewertung kann nur von einem Gutachter und Sachverständigen durchgeführt werden. Bedenken Sie: Ein Immobiliengutachten ist immer kostenpflichtig!

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Stellenausschreibungen: Abmahnungen vermeiden

News   •   Sep 30, 2020 09:30 CEST

Wer als Sachverständiger oder Gutachter für das eigene Büro auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist, sollte bei der Ausschreibung der zu besetzenden Stelle auf einige Punkte achten. Wer dies nicht tut, riskiert eine Abmahnung.


Nach dem deutschen Gesetz dürfen laut §1 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) Bewerber nicht wegen des Geschlechtes benachteiligt werden. Aus diesem Grund müssen Stellenausschreibungen genderneutral verfasst werden. Für Personen, die genetisch keinem der beiden Geschlechter zuzuordnen sind, gilt: Sie werden als „inter“ oder „divers“ geführt. Dieses dritte Geschlecht muss entsprechend auch in Stellenausschreibungen berücksichtigt werden.

Eine Benachteiligung gemäß §1 AGG liegt bereits dann vor, wenn das Geschlecht in der Stellenbeschreibung weggelassen wird. Entsprechend sollten für eine Stellenausschreibung folgende Kürzel verwendet werden:

  • (m/w/d) männlich/weiblich/divers
  • (m/w/i) männlich/weiblich/intersexuell
  • (m/w/gn) männlich/weiblich/geschlechtsneutral

Unternehmen, die unter Verdacht der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts stehen, müssen selbst entsprechende Beweise gegen den Verdacht vorbringen. Die Beweislast liegt also bei den Unternehmen.

Gut lesbare Anzeigen gestalten

Um erst gar nicht einen solchen Verdacht entstehen zu lassen, sollten die Stellenausschreibungen gut lesbar und unter Berücksichtigung des Gesetzes verfasst werden. In jeder Stellenausschreibung sollte sich deshalb eines der genannten Kürzel befinden. Wenn möglich sollten zudem genderneutrale Bezeichnungen gefunden werden. Auf diese Weise würde auch die Lesbarkeit verbessert werden. Berufsbezeichnungen können entsprechend im Plural formuliert oder umformuliert werden. Aus einem „Kaufmann“ kann so beispielsweise „Kaufleute“ werden.

Wer als Sachverständiger neue Mitarbeiter sucht, sollte entsprechend bei der Stellenausschreibung darauf achten, dass die genannten Kürzel vorhanden sind. Auf diese Weise sind Sie auf der sicheren Seite und riskieren keine Abmahnung.

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Künstliche Intelligenz: Werden Sachverständige bald überflüssig?

Pressemitteilungen   •   Sep 28, 2020 09:30 CEST

Künstliche Intelligenz: Werden Sachverständige bald überflüssig?

Fake-Mails im Umlauf!

News   •   Sep 20, 2020 09:30 CEST

Das Transparenzregister dient der Erfassung und Zugänglichmachung von verschiedenen Angaben bezüglich wirtschaftlichen berechtigten Personen. Alle Daten in diesem Register werden chronologisch als Datensammlung angelegt. Jetzt ist auch das Transparenzregister den Fake-Mails zum Opfer gefallen.

Seit vielen Jahren sind gefälschte Mails von unterschiedlichen Absendern im Umlauf. Neben PayPal und Banken ist nun auch das Transparenzregister betroffen. Die gefälschten Mails stammen von der Organisation Transparenzregister e.V.

In den Mails werden die Empfänger aufgefordert sich in das Transparenzregister einzutragen. Andernfalls würde eine Ordnungswidrigkeit begangen werden.

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) verweist jedoch ausdrücklich darauf, dass es sich hierbei um keine offiziellen Mails handelt. Aus diesem Grund sollten keine Zahlungen an die Organisation Transparenzregister e.V. geleistet werden.

Wer muss sich grundsätzlich in das Transparenzregister eintragen?

In diesem Register finden sich wirtschaftlich Berechtigte. Das sind beispielsweise juristische Personen des Privatrechts und eingetragene Personengesellschaften. Aber auch nichtrechtsfähige Stiftungen werden erfasst, sofern der Stiftungszweck aus Sicht des Stifters eigennützig ist.

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CORONA-HILFE AUCH FÜR SACHVERSTÄNDIGE ?

News   •   Sep 04, 2020 09:26 CEST

Sachverständige und Gutachter gehören oftmals zu den freien Berufen, die nur wenig von den Corona-Hilfen profitieren konnten. Denn das, durch die Bundesregierung beschlossene, Corona-Notpaket sah in den meisten Fällen keine finanzielle Unterstützung für Freiberufler vor

Das Deutsche Sachverständigen Versorgungswerk

Pressemitteilungen   •   Mär 17, 2020 10:05 CET

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Über Deutscher Gutachter und Sachverständigen Verband e.V.

DGuSV – Die Alternative für Gutachter und Sachverständige

Der DGuSV, der Deutsche Gutachter und Sachverständigen Verband e.V. ist ein anerkannter Berufs- und Branchenverband. Wir vereinen wie kein anderer Verband staatlich anerkannte Gutachter und Sachverständige mit öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, aber auch freie und allgemein anerkannte Experten, Schiedsgutachter, Fachmänner, Schadenregulierer, Adjudikatoren und weitere qualifizierte Sachverständige und Gutachter sind bei uns herzlich willkommen. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder und sind daher ein kompetenter Ansprechpartner für alle. Egal, ob hautpberuflicher Gutachter, freiberuflicher Sachverständiger oder Newcomer.

Adresse

  • Deutscher Gutachter und Sachverständigen Verband e.V.
  • Barbarossastrasse 58
  • 09112 Chemnitz
  • Deutschland